Der bundesweite Kongress der Russlanddeutschen in Berlin hat den VOLKSRAT DER RUSSLANDDEUTSCHEN DEUTSCHLANDS gegründet

Am 29. April 2018 fand in Berlin der Bundeskongress der Russlanddeutschen zum 30-jährigen Bestehen der Rehabilitationsbewegung „Wiedergeburt“ statt. Ein Teil des Treffens diente der Erinnerung an die Leiden dieser verschleppten und unterdrückten Volksgruppe in der Sowjetunion.

Zum Erfolg dieses Kongresses trugen wesentlich die modernen Räumlichkeiten in Berlin-Lichtenberg und die gute Organisation der Veranstaltung bei.

Hochverehrte Gäste des Kongresses waren Herr Wilhelm von Gottberg, MdB aus der AfD-Fraktion und mehr als 20 Jahre Vorsitzender der Landsmannschaft der Ostpreußen, sowie Herr Waldemar Herdt, MdB aus der AfD-Fraktion. Die AfD-Fraktion im Berliner Senat war durch die Herren Frank Scheermesser und Gunnar Lindemann vertreten.

Als Teilnehmer des Kongresses war auch die vor kurzem gegründete Arbeitsgemeinschaft der Russlanddeutschen für die AfD anwesend. Insgesamt nahmen an dem Kongress 162 Personen teil, davon 42 Veteranen der „Wiedergeburt“ und Delegierte der gesamtnationalen Kongresse der Russlanddeutschen in der UdSSR und den GUS-Ländern.

Der Kongress wurde eröffnet von Dr. Heinrich Groth, Vorsitzender des Organisationskomitees, Mitgründer der „Wiedergeburt“ und deren langjähriger Vorsitzender in der UdSSR, den GUS-Ländern, sowie in der Ukraine. Er stellte alle anwesenden Veteranen persönlich vor und bedankte sich bei allen für ihr Kommen.

Danach hielten Dr. Heinrich Groth und Dr. Robert Korn, als die einzigen anwesenden Teilnehmer der Delegationen der Russlanddeutschen nach Moskau vom Jahr 1988 ihre Vorträge. Sie berichteten über die Ursachen zur Gründung der „Wiedergeburt“ und deren politischen Kampf um die Rechte und Sorgen ihrer Landsleute.

Das erste Grußwort kam von Herrn Wilhelm von Gottberg, der sich auch an die langjährige Unterstützung der Russlanddeutschen im heutigen Gebiet Kaliningrad (Königsberg) seitens seiner Landsmannschaft erinnerte. Danach wurde eine Grußbotschaft von Herrn Dietmar Munier, Verleger des Nachrichten-Magazins „Zuerst“ und der Deutschen Militärzeitschrift verlesen, der ebenfalls sehr viel für die Russlanddeutschen im genannten Gebiet des heutigen Russlands geleistet hat.

Wichtig war es auch die Gratulation und Solidarität zu hören von Herrn Prof. Viktor Baumgertner, Präsident des Internationalen Verband der gesellschaftlichen Vereine der Russlanddeutschen aus Moskau, sowie von Herrn Dr. Ernst Wolf, dem letzten demokratisch gewählten Vorsitzenden des Zwischenstaatlichen Rates der Russlanddeutschen und des Rates der Deutschen der Russischen Föderation aus Tomsk.

Besondere Interesse fanden die Vorträge von Herrn Heinrich Daub, Chefredakteur der Zeitschrift „Ost-West-Panorama“, über das Leben in Deutschland und die Zukunft des Deutschen Volkes, sowie von Herrn Viktor Diesendorf, ehemaliger Vorsitzender der „Wiedergeburt“ der GUS-Ländern und der Russischen Föderation, über die deutsch-russischen Beziehungen.

Sehr positiv wurde die Rede von Herrn Waldemar Herdt, MdB, aufgenommen, der die Krisensituation in Deutschland beschrieb und auf die wichtige Aufgabe der russlanddeutschen Volksgruppe hinwies.

Der zweite Teil des Kongressprogramms war der möglichen gesellschaftlichen Selbstorganisation der Russlanddeutschen in Deutschland und weltweit gewidmet. Darüber hielt Herr Viktor Müller einen speziellen Vortrag. Er überzeugte die Teilnehmer des Kongresses von der Notwendigkeit, einen Volksrat der Russlanddeutschen zu gründen. Eine entsprechende Gründungs-Resolution wurde mit überwiegender Mehrheit der Kongressteilnehmer angenommen.

Als Vorsitzender des Volksrates wurde auf Vorschlag des Organisationskomitees Herr Waldemar Herdt, MdB, gewählt mit zwei Stellvertretern, den Herren Dr. Heinrich Groth und Viktor Müller. Insgesamt wurden in den Volksrat der Russlanddeutschen Deutschlands 25 Personen gewählt.

Dieses Ergebnis des unabhängigen Kongresses der russlanddeutschen Gemeinschaft in Deutschland kann man mit Recht als den ersten Versuch ihrer gesellschaftlichen Selbstorganisation betrachten. Der demokratisch gewählte Volksrat kann und soll für die allgemeinen Interessen seiner Volksgruppe einstehen. Im Gegensatz zu der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland e.V., welche von der Regierung finanziert wird und deren Vorschriften folgt, ist der Volksrat völlig unabhängig.

Der Volksrat kritisiert vor allem die Zuwanderungspolitik der Bundeskanzlerin Merkel und ihrer Regierung sowie deren Verhältnis zu den Russlanddeutschen.

An diesem Bundeskongress der Russlanddeutschen nahm nur eine politische Kraft teil, und zwar die AfD. Dennoch sucht der Volksrat auch die Zusammenarbeit mit anderen Parteien sowie Verbänden der Russlanddeutschen in Deutschland. Wir sind offen für alle, die Deutschland von Überfremdung und Zerstörung bewahren wollen.

Pressemitteilung
des Volksrates der Russlanddeutschen Deutschlands
Berlin, den 03.05.2018.

Resolution des Bundeskongress der Deutschen aus Russland anlässlich des 30-jährigen Gründungstages der Gesellschaft „Wiedergeburt“

Offener Brief: Aktuelle Info über den Bundeskongress der Russlanddeutschen

 

Fotogalerie
Der bundesweite Kongress der Russlanddeutschen in Berlin,
der zum 30-jährigen Bestehen der Rehabilitationsbewegung „Wiedergeburt“ gewdmet ist
(Berlin, 29.04.2018)



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