Offener Brief des Volksrates der Russlanddeutschen in Deutschland (VRdRD) an den Bundesvorstand der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland (LmDR)

„Lieber später, als nie!“ oder: „Wie die Landsmannschaft der Deutschen aus Russland e.V. auf einmal für unsere in Armut lebenden Rentner kämpfen will.“

Sehr geehrter Bundesvorstand,

die Zeitschrift „Volk auf dem Weg“ veröffentlichte in ihrer neuesten Ausgabe einen wichtigen Artikel zum Thema „Altersarmut bei Deutschen aus Russland“, der eine offizielle Stellungnahme der Landsmannschaft zu diesem Sachverhalt dargestellt.

Der Verfasser des Artikels und Leiter des Sozialausschusses der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland, Adolf Braun, greift das Problem im Kern auf und argumentiert sehr gut und überzeugend. Er spricht ganz deutlich von gravierenden Fehlern seitens des Gesetzgebers und der Regierung in der Rentenpolitik der deutschen Spätheimkehrer, Aussiedler und Spätaussiedler.

Als Resümee sind sechs Forderungen der LmDR an die Regierung zusammengefasst. Diese Forderungen decken sich mit den Forderungen, die zwei Mitglieder des Bundestages, Waldemar Herdt und Dr. Anton Friesen, mit der AfD-Bundestagsfraktion in ihrem Antrag für eine Angleichung der Renten von Vertriebenen, Aussiedlern und Spätaussiedlern aufgestellt haben, der am 14.06.2018 im Bundestag debattiert wurde.

Was kann man dazu sagen? Bravo, an die heutige Führung der LmDR! Endlich haben sie der russlanddeutschen Volksgruppe aus der Seele gesprochen! Endlich wurden die Rentenprobleme unserer Landsleute richtig beschrieben und anerkannt!

Das ist gerade heute wichtig, weil der zuvor erwähnte Antrag der AfD-Bundestagsfraktion in den nächsten Monaten erneut Gegenstand von Debatten im Bundestag sein wird.

Nur reicht natürlich eine bloße Veröffentlichung in einer Zeitschrift bei Weitem nicht aus. Diese Stellungnahme muss auf offizielle Beine gestellt werden. Sollte die LmDR diesen Schritt wagen und sich dafür auf Verhandlungen mit der Regierung, vor allem mit Dr. Bernd Fabritius, dem Beauftragten für Aussiedlerfragen, einlassen, dann kann man die Position der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland loben und breit unterstützen.

Sollte da nichts weiter passieren, dann ist der schöne Artikel von Herrn Braun nur als billiger Propagandatrick zu verstehen.

Mit freundlichen Grüßen

Waldemar Herdt, MdB
Vorsitzender des Volksrates der Russlanddeutschen in Deutschland

 

PDF: Offener Brief des Volksrates der Russlanddeutschen in Deutschland (VRdRD) an den Bundesvorstand der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland (LmDR)

Adolf Braun. Altersarmut bei Deutschen aus Russland






One Comment to Offener Brief des Volksrates der Russlanddeutschen in Deutschland (VRdRD) an den Bundesvorstand der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland (LmDR)

  1. Tatjana sagt:

    Ich wohne in Deutschland seit 1995J. Habe auch fast 20 Jahren gearbeitet, trotzt das Ich Alleinerziehende Mütter mit 3 Kindern bin. Ich habe 3 Zimmer Eigentumswohnung abbezahlt. Ich dachte ich bin in eine Paradisland gelandet. Meine Horor-Leben hat angefangen zusammen mit meine schwere Depression ab Oktober 2014J. Meine Krankenkasse AOK Schweinfurt zahlt mir nicht mal die Hälfte gesetzlich geregelten Krankengeld in die Höhe von 540Euro von meine Nettoeinkommen von meine Nettoeinkommen in die Höhe von 1509 Euro. Harz 4 weigert sich mich zu unterstützen, mit Begründung das Ich Eigentumswohnung habe. Meine 4 Rechtsanwälten und VdK haben mich weiterhin finanziell ruhiniert und betrogen und belogen. Meine Aufsichtsbeschwerden gegen alle Beteiligten haben nicht gebracht. Diskriminierungsstelle in Bayern wegen Diskriminierung an Bürger mit Migrationshintergrund von Ämter und Behörden, einfach nicht auffindbar ist. Bundesregierungsbeauftragte für Migration kann mir auch nicht helfen. So muss ich bereits 4 Jahren hungern und weiter um meine verletzten Rechte kämpfen. AOK, VdK und meine Rechtsanwalte wegen Betrug, Diskriminieren und Nötigung angezeigt. Nützt mir aber nicht viel. AOK hat mein Antrag auf Eilverfahren bei Landessozialgerich zurück gewiesen. Sie haben sehr große Spass mich weiterhin zu terrorisieren,mobben,schikanieren, verhungern lassen und Leiden zu fügen. So geht man nicht mal mit Hunde um. Wie wird mit Bürger mit Migrationshintergrund in Deutschland umgegangen. Wir werden geduldet so lange gesund sind, arbeiten können, nicht von Staat wollen und Mund halten. Meine „Paradies Leben“macht mir keine Spaß mehr. Ich würde gesundheitlich und wirtschaftlich ausgenützt und missbraucht.Nach dem ich nicht mehr arbeiten könnte, habe ich mehreren A….trite bekommen. Tatjana Ruf

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