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Ein Patriot, Deutscher aus Russland,

wählt aus Protest gegen Corona- Diktatur

den Hungerstreik

44 Tage Hunger; nun verlor er das Bewußtsein!

 Abschiedsbrief
42 Tage nach dem Sterbefasten

Ich, Eduard Deibert, geboren am 01.06.1942 in Schatzen/Odessagebiet/Ukraine, möchte hiermit Abschied von meinen Verwandten, Freunden und Bekannten nehmen. Ich möchte hiermit auch eine Erklärung abgeben, warum ich durch einen Sterbefasten aus dem Leben scheiden will.

Grund meiner Entscheidung ist die Enttäuschung, dass ich, in die Urheimat meiner Vorfahren zurückgekehrt, die Wiederholung des Totalitarismus in Form einer Corona-Pandemie erlebe, die im Grunde auch eine Diktatur gegen jeden freiheitsdenkenden Menschen ist, dem die Freiheit genommen wird, eigenverantwortlich Entscheidungen über seine Gesundheit zu treffen. Ich kann es nicht mehr ertragen, dass die kommunistische Ideologie, die in der Sowjetunion zusammengebrochen ist, heute im deutschen sogenannten demokratischen Parlament weitergeführt wird. Genau dieselben Argumente wurden in allen sowjetischen Medien hochgepriesen. Auch der KGB hat mir die fehlende „Solidarität, Verantwortung für die Gemeinschaft“ vor einem Gericht zu Last gelegt. Es ist in Deutschland vielleicht noch nicht ganz so weit, aber es geht in diese Richtung.

Aus Altersgründen (ich bin fast 80 Jahre alt) kann ich mich hier in Deutschland nicht mehr den Protestlern anschließen und an ihren Demos teilnehmen, und daher habe ich auch diesen Weg des Protestes gewählt. Die Corona-Diktatur spaltet die Gesellschaft, zerstört Familien; sie hat auch meine Familie zerstört, da wir unterschiedliche Meinung zu den Fragen wie Impfung, Maskenpflicht u.a. haben.

Damals, 1975, als das Gericht mir das Urteil verkündigt hat – zwei Jahre Gefängnis wegen der Beteiligung an der Ausreisebewegung – habe ich aus Protest vom ersten Tag in den Todeshungerstreik getreten. Nach 4 Tagen wurde ich künstlich ernährt, was bis Ende des Monats andauerte.

Nun wiederholt sich dieses Unrecht auch in Deutschland, in der Heimat meiner Vorfahren, im Grunde das Gleiche, was ich bereits in der Sowjetunion erlebte und wofür ich 1975 zu zwei Jahren Arbeitslager verurteilt wurde. 18 Jahre nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion bekam ich die Rehabilitierung.

Ich wehre mich auf diese Art gegen die totalitäre Corona-Pandemie in Deutschland und ich bin bereit, für diesen Protest mit meinem Leben zu bezahlen.

Einige Worte zu meiner Biographie, die vielleicht auch zu dieser Entscheidung beigetragen hat: Während des Zweiten Weltkrieges, im Jahre 1944 wurde meine Familie, genau wie 360.000 andere Deutsche aus der Südukraine, aus meinem Geburtsort nach Deutschland umsiedelt. In Warthegau waren wir als Deutsche eingebürgert.

1945 wurden wir von der sowjetischen Armee in den Hohen Norden, nach Sibirien und Kasachstan verschleppt, zum Aussterben verbannt. Meine Familie durfte aus dem Norden (Selenez/Komi ASSR) erst 1958, nach der Aufhebung der Kommandanturaufsicht, und nur in die andere Verbannungsgebiete, wie Karaganda/Kasachstan umziehen.

Nach dem langen Suchen nach einer Möglichkeit, mich aus diesem totalitären Staat zu befreien, bin ich durch Zufall dazu gekommen, mich der Ausreisebewegung in die Urheimat meiner Vorfahren anzuschließen. 1968 habe ich als Fernstudent Bergbauwesen studiert und nach vier Semester mein Studium abgebrochen, weil ich mich im Kampf für die Rückkehr in die Urheimat unserer Vorfahren eingesetzt habe. Das war für mich wichtiger, weil mir die geistige Freiheit immer im Vordergrund stand und der Glaube, in dem ich das Gefühl hatte, dass ich damit dem Kampf gegen das teuflische, totalitäre und menschenfeindliche System des Kommunismus diene. 1978 ist es mir gelungen, zusammen mit meiner Ehefrau und meiner Tochter die UdSSR zu verlassen und nach Deutschland auszuwandern.

Eduard Deibert

Iserlohn 10.02.2022

Der gegenwertige gesundheitliche Zustand von Eduard Deibert:

14.02.2022. Eduard Deibert verlor das Bewußtsein. Seine Ehefrau verständigte den Hausarzt. Er meinte, der Patient hat das Recht, den Tod zu wählen, danach verabschiedete er sich.






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