August, 2018
Rede von Dr. Heinrich Groth: TRAUERTAG DER RUSSLANDDEUTSCHEN 2018
Liebe Landsleute! Sehr geehrte deutsche Frauen und Männer aus der ehemaligen Sowjetunion und allen deren Nachfolgestaaten, samt Euren Ehepartnern, Kindern und Verwandten! Sehr geehrte Freunde der Russlanddeutschen, die Euch heute hier vor dem Kanzleramt zu einer Trauerkundgebung versammelt habt! Ich freue mich und danke Euch, daß Ihr alle gekommen seid!! Seit 1989 ist der 28. August als der allgemeine Trauertag der Rußlanddeutschen bzw. Sowjetdeutschen anerkannt. Das hat die Allunionsgesellschaft der Sowjetdeutschen „Wiedergeburt“ kurz nach ihrer Gründung beschlossen. Danach hat die „Wiedergeburt“ in verschiedenen Städten der UdSSR am 28. August GedenkkundgebungenMehr lesen
Rede Wilhelm v. Gottberg: Gedenktag Russlanddeutsche

Grußwort des MdB Wilhelm v. Gottberg aus Anlass des Gedenktages der Deportation der Russlanddeutschen aus ihrem angestammten Siedlungsgebiet an der Wolga in die Weiten Sibiriens am 25. August 1941 Sehr verehrte Damen, meine Herren, liebe Versammlungsteilnehmer! Das Schicksal verschiedener europäischer Volksgruppen im 20. Jahrhundert war durch beispiellose Grausamkeiten, Terror und Völkermord gekennzeichnet. Es entspricht der europäisch-abendländischen Gedenkkultur, immer wieder an die verschiedenen Episoden schwerster Menschenrechtsverletzungen zu erinnern. Betroffen von den eben genannten Verbrechen waren – manchmal mehr, manchmal weniger – alle europäischen Völker. Deshalb ist es wünschenswert, wenn das kollektiveMehr lesen
Weidel/Gauland: Umgang von Medien und Politik mit Vorfällen in Chemnitz ist unanständig

Berlin, 28. August 2018. Alice Weidel und Alexander Gauland kritisieren den Umgang von Politik und Medien mit den Vorfällen in Chemnitz: „Gewalt gegen Unschuldige und Selbstjustiz sind fraglos völlig inakzeptabel und dürfen von einem funktionierenden Rechtsstaat nicht hingenommen werden. Soviel zum Selbstverständlichen. Die Art und Weise wie jedoch Medien und Politik mit den Vorfällen in Chemnitz umgehen ist unanständig und trägt zur weiteren Polarisierung bei. Anstatt zu allererst die tödlichen Messerattacken, die nur noch Zyniker als Einzelfall abtuen können, scharf zu verurteilen und mit aller Härte in Worten und TatenMehr lesen
Appell an die Bundeskanzlerin und an den Deutschen Bundestag zur Abschaffung diskriminierender Gesetze gegen die Russlanddeutschen

Im Zuge des deutsch-sowjetischen Krieges 1941-1945 erlitten die Russlanddeutschen wegen angeblicher Schuld und ihrer deutschen Abstammung sehr hohe Verluste. Trotz Beteuerungen seitens der Regierungen der UdSSR und Russlands bezüglich deren vollständigen Rehabilitierung, wurden die Rechte der Deutschen in Russland nicht wiederhergestellt. Unter den Bedingungen drohender Assimilierung waren sie gezwungen, sich nach Deutschland zu retten, gerieten aber in ihrer historischen Heimat größtenteils unter soziale und rechtliche Diskriminierung. Diese diskriminierenden Gesetze wurden 1991-1996 aufgrund der Koalitionsvereinbarung zwischen CDU und SPD verabschiedet, d. h. von der gleichen Koalition, die auch heute in DeutschlandMehr lesen
GEDENK- UND TRAUERTAG DER RUSSLANDDEUTSCHEN

BESCHLUSS Berlin, den 25.08.2018 Wir, die Teilnehmer des 77. Trauertages der Russlanddeutschen, die sich heute vor dem Kanzleramt versammelt haben, verneigen uns und trauern über die mehr als fünfhunderttausend Opfer unserer Volksgruppe, die aufgrund des Beschlusses des Präsidiums des Obersten Rates der UdSSR vom 28.08.1941 über die Deportation der Wolgadeutschen starben und zu Tode gemartert wurden. Dieser Beschluss wurde ohne jegliche Beweisgrundlage verabschiedet und hatte nichts mit den präventiven Maßnahmen zur Verteidigung der UdSSR gemein. Hinter humanitärer Scheinbegründung verbarg sich dessen markerschütternder Inhalt, der zum Tod der meisten Erwachsenen führte,Mehr lesen
Offener Brief des Volksrates der Russlanddeutschen in Deutschland (VRdRD) an den Bundesvorstand der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland (LmDR)
„Lieber später, als nie!“ oder: „Wie die Landsmannschaft der Deutschen aus Russland e.V. auf einmal für unsere in Armut lebenden Rentner kämpfen will.“ Sehr geehrter Bundesvorstand, die Zeitschrift „Volk auf dem Weg“ veröffentlichte in ihrer neuesten Ausgabe einen wichtigen Artikel zum Thema „Altersarmut bei Deutschen aus Russland“, der eine offizielle Stellungnahme der Landsmannschaft zu diesem Sachverhalt dargestellt. Der Verfasser des Artikels und Leiter des Sozialausschusses der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland, Adolf Braun, greift das Problem im Kern auf und argumentiert sehr gut und überzeugend. Er spricht ganz deutlich vonMehr lesen
Aufruf des Volksrates zum Trauertag der Russlanddeutschen am 25.08.2018
Liebe Landsleute! Am 25. August 2018 findet in Berlin vor dem Kanzleramt der Trauertag der Russlanddeutschen statt. Gleichzeitig wird auch eine Protestaktion gegen die Diskriminierung unserer Rentner und gegen die Barrieren bekunden, die gezielt geschaffen worden sind, um die Familienzusammenführung der Aussiedler zu verhindern. Zur Veranstaltung werden die Nachkommen der durch die Deportationen während des Ersten und Zweiten Weltkrieges hingeschiedenen Russlanddeutschen geladen sowie die Kinder und Enkel derer, die nur wegen ihrer deutschen Volkszugehörigkeit in den so genannten Arbeitskolonnen, die mit den Vernichtungslagern vergleichbar sind, qualvoll ums Leben kamen, sowieMehr lesen